Gold-, Platin- oder schwarze Kreditkarte

Die Suche nach der passenden Kreditkarte kann verwirrend sein. VISA, Mastercard, AmEx – die Auswahl ist groß, und jeder Anbieter hat viele Karten im Angebot. Klassische Karten, Goldkarte, Platinkarte, schwarze Karte. Aber was bedeuten diese Farben wirklich? Wo liegt der Unterschied?

Unklare Unterschiede

Früher war die Antwort einfach. Es gab eine klare Hierarchie bei den Kreditkarten: Platin an der Spitze, dann Gold, dann Standard. Heute sind die Grenzen fließender, und die Unterschiede in Bezug auf Exklusivität und Prämien sind nicht mehr so deutlich. Dennoch lassen sich einige allgemeine Trends erkennen.

Gold-Kreditkarte

Die Gold-Kreditkarte ist heute ein Mittelding zwischen den renommiertesten Kreditkarten und den Standard-Kreditkarten. Das bedeutet, dass die Jahresgebühren höher sind und oft bestimmte Einkommensanforderungen gelten. Im Gegenzug erhalten Sie in der Regel eine Reiseversicherung, die Ausgabelimits sind großzügiger, und das Prämienprogramm ist attraktiver. Welche Prämien genau angeboten werden und ob sie sich lohnen, hängt vom jeweiligen Herausgeber ab.

Platin-Kreditkarte

Eine klare Definition für die Platin-Kreditkarte gibt es nicht, aber die Merkmale sind meist eindeutig. Oft ist sie die exklusivste und teuerste Karte eines Anbieters (außer es gibt eine schwarze Karte). Mit einer Platinkarte genießen Sie ein attraktives Prämiensystem und viele Vorteile, wie umfassende Reiseversicherung und hohe Kreditlimits. Aber Vorsicht: Die Zinssätze und Jahresgebühren können hoch sein, und es gibt klare Einkommensanforderungen, die nicht jeder erfüllen kann.

Schwarze Kreditkarte

Die schwarze Kreditkarte ist nicht bei jedem Anbieter verfügbar, aber wenn sie angeboten wird, ist sie die exklusivste und prestigeträchtigste Karte. Die Black Card bietet alle Vorteile der Gold- und Platin-Karten und noch mehr, aber die Kosten sind auch entsprechend höher. Exklusiver Zugang zu Clubs, Shows und Sportveranstaltungen, sogar ein Concierge-Service, kann Ihnen gehören. Die jährlichen Kosten können allerdings einige hundert Euro betragen. Dafür gibt es kaum Ausgabelimits, und die Sparprogramme sind erstklassig.